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Projektleitung

Foto: Projektleitung Rainer Hoffmann

Klaus Hofmann

Tel. 06561/6020-610

klaus.hofmann@
bildungswerk.drk.de

Projektkoordination Praxisprojekt Eifel

Kontakt

Foto: Manuela Neyses Erzieherin/Elternbegleiterin

Miriam Heck

Tel: 06561/6020-613

miriam.heck
@bildungswerk.drk.de

Elternbegleitung Plus

DRK-Modellstandort Eifelkreis Bitburg-Prüm

Das Modellprojekt wird in Kooperation mit nachfolgenden Partnern durchgeführt:

  • Jugendamt des Eifelkreises Bitburg-Prüm
  • Kindertagesstätte „Kleine Honiglecker“ Spangdahlem
  • Kindergarten Speicher (Merscheider Weg)

Grußwort

Foto: Vorsitzender Michael Billen
Vorsitzender

„Familienbildung ist eine unserer zentralen Aufgaben, dies zeigen einerseits die Anfragen von Familien, die Unterstützung suchen. Andererseits wird dies auch durch die gesetzliche Verankerung der Familienbildung im KJHG als präventives Unterstützungsangebot im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe, deutlich.

Als Aufgabe der Familienbildung verstehen wir es Eltern in ihrer Funktion als Erziehungsinstanz - unabhängig von ihrer Familienform, ihrer Schichtzugehörigkeit, dem Vorhandensein einer Problemlage oder eines erzieherischen Bedarfs - zu stärken. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, bedarf es vielfältiger Wege und Ansatzpunkte, um das angestrebte Ziel zu erreichen. Einer dieser zielführenden Wege ist die Kindertagesstätte als Lernort für Familien auszubauen.

Daher begrüßen wir es sehr, dass die Familienbildungsstätte des DRK-Bildungswerkes Eifel e.V. als unser Kooperationspartner im Projekt Elternbegleiter plus seine Aktivität in Kindertagesstätten verstärkt und vor Ort unterschiedliche Aktionen und Beratungsangebote für alle Eltern etablieren möchte.“

Ihr
Michael Billen
 

Das Bundesprogramm „Elternchance ist Kinderchance“

Logo: Das Bundesprogramm „Elternchance ist Kinderchance“

Bildungsbegleitung in der Eltern- und Familienbildung“

Faire Chancen für Kinder sind eng mit der frühen Förderung durch die Eltern verknüpft. Mit dem Bundesprogramm „Elternchance ist Kinderchance“ sollen Eltern über die Familienbildung erreicht werden und für kindliche Entwicklungsschritte, passende Bildungswege und eine gute Lernumgebung gewonnen werden.

Qualifi zierte Elternbegleiter und Fachkräfte an 100 Modell standorten stehen als Vertrauenspersonen im Alltag beiseite. Sie vermitteln Eltern und Familien neues Wissen über Bildungsmöglichkeiten.

Das Bundesprogramm „Elternchance ist Kinderchance“ besteht aus zwei Programmteilen:

  • Für die Weiterqualifi zierung zur Elternbegleiterin, zum Elternbegleiter, können
    sich haupt- oder nebenberufliche Fachkräfte aus der Familienbildung bewerben. Sie sollten im Umfeld einer „Schwerpunkt-Kita Sprache & Integration“ der Offensive Frühe Chancen des Bundesfamilienministeriums aktiv sein (www.fruehe-chancen.de). Die Kurse sind modular aufgebaut und dauern etwa drei Wochen. Bundesweit tätige Träger der Familienbildung, u. a. die Bundesarbeitsgemeinschaft Familienbildung und Beratung (AGEF), bieten die Qualifi zierungen zu Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter an.

  • 100 Modellstandorte „Elternbegleitung Plus“ sollen sich mit anderen Bildungsaktueren im lokalen Umfeld vernetzen und insbesondere bildungsferne Familien auf neuen Wegen mit den Angeboten der Elternund Familienbildung zusammenbringen.

Informationen zum Bundesprogramm finden Sie unter www.elternchance.de.
 

Unser Konzept im Eifelkreis Bitburg-Prüm

Foto: Die Kooperationspartner Elternbegleitung Plus - DRK-Modellstandort Eifelkreis Bitburg-Prüm
Die Kooperationspartner auf einen Blick… (V.l.n.r. ) Josef Winandy (Jugendamtsleiter), Verena Gehrke (Fachberatung Kitas beim Jugendamt), Gertrud Wagener (Leiterin des Kindergartens Speicher), Tanja Feltes (Leiterin der Kindertagesstätte Spangdahlem), Manuela Neyses (DRK-Elternbegleiterin) und Rainer Hoffmann (Leiter des DRK-Bildungswerkes)


Im Rahmen des Elternbegleiter Plus – Standortes im Eifelkreis möchten wir unsere aufsuchende Elternarbeit verstärken.

Wir möchten mit den beiden Schwerpunkt-Kitas „Sprache & Integration“ in Spangdahlem und Speicher (beide Eifelkreis Bitburg-Prüm) sowohl in den Kitas, als auch mit den sozialräumlich nahen Grundschulen und Ortsgemeinden, unsere aufsuchende Elternarbeit „vor Ort“ intensivieren.

Hierzu möchten wir die bestehenden Gehstrukturen der Schwerpunkt-Kitas (positive Beziehungen zu den Eltern/Familien) nutzen, passgenaue niedrigschwellige Familienbildungsangebote für die Eltern anzubieten.

Wir möchten „Elternkompetenz“ in die Familien bringen, auch vor dem Hintergrund des Kindeswohls, der Kindergesundheit. Insbesondere sollen auch die Zielgruppen der bildungsfernen Familien mit neuen Angebotsformen erreicht werden.

Dabei können bestehende Angebote und neue Angebote (die bedarfsgerecht entwickelt werden sollen) im Portfolio der Elternarbeit sein. Ggf. müssen auch neue umstrukturierte Angebotsformen gefunden werden.

Damit alle Zielgruppen/Eltern (ohne Ausgrenzung/Stigmatisierung) teilnehmen
können sollen diese Angebote kostenlos sein. Damit die Familienbildungsangebote „passgenau“ sind, und damit auch angenommen werden, wollen wir im Rahmen einer „Bedarfsanalyse“ bei den Eltern die konkreten Wünsche/Bedarfe ermitteln.

Als weiteren Schritt möchten wir am Rande dieser Elternveranstaltungen (der verschiedensten Art, hier müssen auch verschiedene Modelle ausprobiert werden) auch unsere Elternbegleiter einsetzen um in „Randgesprächen“ Hilfestellungen zu den Bildungsübergängen von Kindern zu geben.

Auch sind entsprechende - in regelmäßigen Abständen festgelegte - „Elternsprechstunden“ der Elternbegleiter in den Schwerpunkt-Kitas Spangdahlem und Speicher geplant.

Bei allen diesen Angeboten nutzen wir unsere vorhandenen Netzwerkstrukturen des Netzwerkes „Familienbildung“ und der Verbindungen
zum Kreisjugendamt.

Heimat-/wohnortnahe Unterstützungsangebote in Erziehungsfragen (sowohl in Seminar- wie auch in Beratungsform) fehlen oftmals oder sind, in unserem ländlichen Eifelkreis, weit entfernt.
 

Unsere Kooperationspartner stellen sich vor:

Kindertagesstätte “Kleine Honiglecker“ Spangdahlem

Foto: Kindertagesstätte “Kleine Honiglecker“ Spangdahlem

Die Kita „Kleine Honiglecker“ in Spangdahlem wurde im März 1971 eröffnet. Seit dem werden in zwei Gruppen Kindergartenkinder begleitet und betreut.

In unserer Kita können insgesamt 47 Kinder im Alter von 2 – 6 Jahren betreut werden. 10 Kita-Plätze sind für unsere 2-jhr. Honiglecker reserviert. Unsere Einrichtung verfügt über 30 Ganztags- und 17 Teilzeitplätze. Zur Zeit arbeiten 9 pädagogische Fachkräfte und eine Hauswirtschaftskraft in unserer Kita.

Seit November 2011 sind wir Schwerpunkt-Kita Sprache und Integration. Dies hat sich reibungslos in unser Gesamtkonzept eingefügt, da wir auch schon vorher den Schwerpunkt unserer Arbeit in den Bereichen Sprache und Bewegung gesehen haben.

Da in unserer Kita Kinder verschiedener Nationalitäten betreut werden, erhalten die Kinder schon sehr früh die Möglichkeit, verschiedene Sprachen zu entdecken und entwickeln so die Lust, eine andere Sprache zu erlernen.

Dies wird durch die Arbeit unserer Sprachförderkraft hervorragend unterstützt und so verstehen wir es während der gesamten Kindergartenzeit als eine zentrale Aufgabe, durch Üben und Verwenden der deutschen Sprache diese Kompetenzen zu fördern und auszubauen.

Besonders wichtig ist es uns, dem natürlichen Bedürfnis des Kindes an Spontanität, Selbstständigkeit, Offenheit, Freude am Entdecken und Sich - Bewegen nachgeben zu können und so begegnen wir diesem, in dem wir dem Kind viele verschiedene Räumlichkeiten und eine große Vielfalt an Materialien zur Verfügung stellen.

Kindergarten Speicher Merscheiderweg 21

Foto: Kindergarten Speicher Merscheider Weg

Nach dem Kindertagesstättengesetz von Rheinland- Pfalz soll der Kindergarten die Gesamtentwicklung des Kindes fördern und durch allgemeine und gezielte erzieherische Hilfen und Bildungsangebote, sowie durch differenzierte Erziehungsarbeit die körperliche, geistige und seelische Entwicklung des Kindes anregen, seine Gemeinschaftsfähigkeit fördern und soziale Benachteiligungen möglichst ausgleichen.

Unser Kindergarten arbeitet mit den Eltern und sonstigen Erziehungsberechtigten bei der Erziehung des Kindes zusammen und erörtert mit ihnen erzieherische Probleme und Bedürfnisse. Die Kindertagesstätten sollen auf Inanspruchnahme notwendiger Hilfen auch in Fällen von Gewalt gegen Kinder oder sexuellem Missbrauch hinwirken.

Kindertagesstätten haben auch die Aufgabe, bei der Früherkennung von Entwicklungsrückständen und Behinderungen mitzuwirken. Gleichzeitig orientieren wir uns an den Bildungs- und Erziehungsempfehlungen des Landes Rheinland-Pfalz, die wichtige Aspekte unserer Arbeit vorgeben. Wir beobachten die Kinder in ihrer Gesamtheit und erkennen die Stärken und Schwächen und können so jedes Kind dort abholen wo es steht. Dabei orientieren wir uns an den Stärken des Kindes, denn dadurch gewinnt das Kind Selbstvertrauen und kann somit auch seine Schwächen besiegen. Das ganze dokumentieren wir, um die Fortschritte jedes einzelnen sichtbar zu machen.

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