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Projektleitung

Foto: Anka Rumpeltin (Familienbildungsprogramm, Projekt "FaBiKiTa" und "Stark für Erfolg")

Anka Rumpeltin

Tel. 06561/6020-231

anka.rumpeltin@
bildungswerk.drk.de

Fachabend Familie - Anleitung zur Unzufriedenheit für Eltern

Foto: Flüchtingskinder in der Kita

Das DRK-Bildungswerk Eifel-Mosel-Hunsrück e.V. und der DRK-Kreisverband Bitburg-Prüm e.V. laden zu einem kostenfreien „Fachabend Familie“ ein für

Donnerstag, 26.Oktober 2017 

19.00 Uhr im Haus der Jugend Bitburg, Rathausplatz 6, 54634 Bitburg

zum Elternkabarett „Anleitung zur Unzufriedenheit für Eltern".

Haben Sie auch die Nase voll von Erziehungsratgebern, die nicht funktionieren?
Die meisten Ratgeber in Erziehungsfragen suggerieren, dass, nehme man ihre Ratschläge ernst genug, Eltern mit ihren Kindern glücklich und zufrieden werden können. Doch tritt die Verheißung nur allzu oft nicht ein. Eltern bleiben im täglichem Sumpf der ungeputzen Zähne, unaufgeräumten Kinderzimmer, schulischen Ermahnungen, dem Kampf um das Zubettgehen, das Tischabräumen, das Aufhängen der Jacken immer wieder stecken. Liegt dies an den Eltern oder den Ratschlägen? Matthias Bartscher hat nach unzähligen vergeblichen Versuchen, Eltern zu belehren, die Konsequenzen gezogen. Er setzt auf das Konzept der bewussten Unzufriedenheit:Er zeigt an diesem Abend, dass es viel sinnvoller ist, bewusst unzufrieden zu sein als nie wirklich zufrieden. Daraus erschließen sich viele ungeahnte Möglichkeiten in der Erziehung! So gibt es Ratschläge, die wirklich funktionieren! Eltern, die sich für das Konzept der bewussten Unzufriedenheit in der Erziehung entscheiden, erhalten wissenschaftlich begründete Perspektiven, die wirklich umsetzbar sind.  

Unser Programm:

Begrüßung 
Monika Fink, 1.Vorsitzende des DRK-Kreisverbandes Bitburg-Prüm e.V.
Elternkabarett „Anleitung zur Unzufriedenheit für Eltern“ 
Matthias Bartscher
Schlussworte
Klaus Hofmann, Leiter des DRK-Bildungswerkes Eifel-Mosel-Hunsrück e.V.

Zum Referenten:

Matthias Bartscher

 

  • praktische Beratungstätigkeit in einer Erziehungsberatungsstelle
  • Entwicklung und Gründung der Elternschule Hamm e.V.
  • freiberufliche Tätigkeit in der Weiterbildung pädagogischer Fachkräfte in Jugendhilfe und Schule mit dem Schwerpunkt „Bildungs- und Erziehungspartnerschaft zwischen Fachkräften und Eltern in Bildungseinrichtungen”

Qualifikationen Herr Bartscher

 

  • Diplompädagoge, Studium der kath. Theologie
  • Systemischer Berater (SG)
  • Antiagressivitätstrainer AAT
  • Ausbildung in „Motivational Interviewing“ (MI)

Onlineanmeldung hier....

FaBi-FrüHi-Kita Familienbildung in Kindertageseinrichtungen – ein Konzept zur sozialräumlichen Familienbildung im Landkreis Bitburg-Prüm

Logo: Jugendamt Eifelkreis

Der Jugendhilfeausschuss beschloss am 11.04.2011 einstimmig, das Konzept „FaBi-FrüHi-Kita“ (Familienbildung in Kindertageseinrichtungen - ein Konzept zur sozialräumlichen Familienbildung und Frühen Hilfen im Eifelkreis Bitburg-Prüm) für den Projektzeitraum vom 01.01.2011 bis 31.12.2012 in zehn Kindertagesstätten umzusetzen (in der Anlage beigefügt).
Der Verlauf des Projektes wurde von allen Beteiligten als sehr positiv beschrieben. Außerdem haben die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Zukunftskonferenz zum Programm „Anschwung für frühe Chancen“ der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung am 06.02.2012 unter anderem als Ergebnis des Austauschs die flächendeckende Umsetzung des Konzeptes zur sozialräumlichen Familienbildung im Eifelkreis Bitburg-Prüm befürwortet. Ebenso sprachen sich die am Projekt beteiligten 10 Kindertagesstätten einstimmig für die Fortsetzung und den nachhaltigen sozialräumlich ausgerichteten Ausbau der Familienbildung in Kindertagesstätten aus.
Zudem trat zum 01.01.2012 das Bundeskinderschutzgesetz in Kraft. Die Prävention und dabei insbesondere das System Frühe Hilfen stellen einen Kernbereich im neuen Bundeskinderschutzgesetz dar. Der Gesetzgeber verfolgt mit dem Bundeskinderschutzgesetz unter anderem die Absicht, das System Frühe Hilfen zu verstetigen. Dabei werden Frühe Hilfen erstmals gesetzlich geregelt (siehe §§ 1 und 3 Gesetz zur Kooperation und Information im Kinderschutz - KKG), ohne dass damit eine neue Hilfesäule begründet werden soll.
Angebote der Frühen Hilfen sollen die Eltern schon ab der Schwangerschaft unterstützen und so die Entwicklung der Kinder fördern. Sie sollen die Erziehungs- und Gesundheitsförderungskompetenzen der Eltern stärken und ihnen helfen, sichere Eltern-Kind-Beziehungen aufzubauen.

Auf Beschluss des JHA vom 10.09.2012 werden nunmehr alle 56 Kitas im Eifelkreis in die Maßnahme einbezogen.
Die dadurch bedingte flächendeckende sozialräumliche Erreichbarkeit von Familien in dem Einzugsbereich einer Kindertagesstätte wird mit Unterstützung der Familienbildungsstätte durch einen systematischen Ausbau von Geh-Strukturen gestärkt.
Da Frühe Hilfen bisher nur punktuell von einigen freien Trägern angeboten wurden, bietet sich nunmehr im Kontext der Familienbildung an Kitas eine Möglichkeit an, die Frühen Hilfen flächendeckend und sozialräumlich bedarfsgerecht zu erfassen und bedarfsgerecht entsprechende Frühe Hilfen anzubieten.

Foto: FaBiFrüHiKita
Foto: Steffen Freiling / DRK

Der konkrete Bedarf im Einzugsbereich der Kindertagesstätten - auch für Familien mit spezifischem Unterstützungsbedarf - wird von den Familienbildungsstätten im Kontext des jeweiligen Sozialraumes ermittelt. Bei der Umsetzung der notwendigen Frühen Hilfen greift sie auf weitere Träger, Dienste und Stellen in den vorhandenen oder noch aufzubauenden Netzwerken zurück bzw. tritt als Lotse für die Eltern auf.
Entsprechende Konzepte für den Bereich „Frühe Hilfen“ werden die Familienbildungsstätten erstellen.
Kurz zusammengefasst:
Es werden für alle 56 Kindertagesstätten im Eifelkreis Bitburg-Prüm von den beiden Familienbildungsstätten (DRK-Bildungswerk Eifel-Mosel-Hunsrück e.V. und Kath. FBS Bitburg e.V.) folgende zwei Leistungssäulen ab 01.01.2013 angeboten:
1. Frühe Hilfen im Rahmen des Bundes- und des Landeskinderschutzgesetzes
2. Leistungen im Rahmen der Umsetzung des Konzeptes FaBi-FrüHi-Kita– Familienbildung an Kitas

Der konkrete Bedarf der vorgenannten Leistungen wird durch die beauftragte Familienbildungsstätte im Einzugsbereich der Kindertagesstätte – insbesondere für Familien mit spezifischem Unterstützungsbedarf – im Kontext des jeweiligen Sozialraumes (Einzugsbereich Kindertagesstätte) ermittelt. Dabei greift sie auf die Kooperation der Kindertagesstätten und Leistungen und Angebote weiterer Träger, Dienste und Stellen in den vorhandenen oder noch auszubauenden Netzwerken zurück bzw. tritt als (koordinierender) Lotse auf.

Die Familienbildungsstätte verbindet mit ihren Grundleistungen an alle Familien die Suche nach einem angemessenen Zugang zu Familien, die von klassischen Angeboten der Familienbildung bzw. Frühen Hilfen kaum erreicht werden. Sie entwickelt Geh-Strukturen, mit denen sie so genannte bildungsferne Familien, Familien in Armut und Familien mit Migrationshintergrund erreicht.
Die Familienbildungsstätten sind Mitglieder im Netzwerk nach dem Bundes- und Landeskinderschutzgesetzes im Eifelkreis Bitburg-Prüm.

FBS DRK

Name: Ort:
Kath. Kindergarten Arzfeld Arzfeld
Kindergarten St. Aloysius Daleiden
Kindergarten St. Martin Lützkampen
Kath. Kindergarten St. Maximin Baustert
Kath. Kindertagesstätte St. Martin Bickendorf
Kindergarten Rittersdorf Rittersdorf
Kath. Kindergarten St. Laurentius Seffern
Kath. Kindergarten St. Hubertus Wolsfeld
Kindertagesstätte Zuckerborn Bitburg
Kindergarten Eisenach-Gilzem Eisenach
Kath. Kindergarten St. Luzia Ferschweiler
Kath. Kindergarten Hosthum Holsthum
Kindertagesstätte St. Martin Badem
Kindertagesstätte Haus Mararete Burbach
Kindergarten St. Peter Neidenbach
Kath. Kindergarten St. Josef Mettendorf
Kindergarten Neuerburg Neuerburg
Kath. Kindergarten Maria Himmel Bleialf
Kindergarten Rappelkiste Büdesheim
Kindergarten Lasel Lasel
Kindergarten Olzheim Olzheim
Kath. Kindergarten Prüm Prüm
Kath. Kindergarten St. Marien Prüm-Niederprüm
Kindergarten Schwirzheim Schwirzheim
Kindergarten Winterspelt Winterspelt
Kindergarten Spangdahlem Spangdahlem
Kindergarten Speicher Speicher

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