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Projektleitung

Foto: Projektleitung Rainer Hoffmann

Klaus Hofmann

Tel. 06561/6020-610

klaus.hofmann@
bildungswerk.drk.de

Projektmitarbeiterin

Foto: Anka Rumpeltin (Familienbildungsprogramm, Projekt "FaBiKiTa" und "Stark für Erfolg")

Anka Rumpeltin

Tel 06561/6020-231

anka.rumpeltinq@
bildungswerk.drk.de

Stark für Erfolg

Eifler Rotes Kreuz berät Eltern und Familien in Bildungsfragen!

Eifler Rotes Kreuz berät Eltern und Familien in Bildungsfragen!

Die Projektpartner des DRK-Praxisprojektes „Stark für Erfolg - Bildungspartnerschaften in der Familienbildung“ mit Prof. Dr. Detlef Krüger (ganz links) und Dr. Angela Schröder (sechste von links) vom Institut für angewandte Gesundheitsforschung in Hamburg, bei der inhaltlichen Sitzung zur Thematik „Migration“ im DRK-Heim Bitburg.

Die Familienbildungsstätte des DRK-Bildungswerkes Eifel-Mosel-Hunsrück e.V. ist einer von 30 DRK-Standorten bundesweit, die Eltern bei typischen Fragen rund um das Thema Bildung beraten. Dabei finden insbesondere die Bedürfnisse von Familien mit Migrationshintergrund Berücksichtigung.

An zunächst 15 DRK-Standorten in 2012 (in 2013 kamen 15 Standorte dazu) werden ab sofort Eltern bei typischen Fragen rund um das Thema Bildung beraten. Dabei werden insbesondere die Bedürfnisse von Familien mit Migrationshintergrund berücksichtigt. Typische Fragen könnten sein: „Ist eine Kita sinnvoll für mein Kind?“, „Braucht es zusätzliche Sprachförderung oder Hausaufgabenhilfe?“, „Welche Schule ist die richtige?“, „Wie kann ich zu Hause gute Lern- und Entwicklungsbedingungen schaffen?“ und ähnliche. Der Zusammenhang zwischen Herkunft und Bildungserfolg ist in Deutschland bedenklich stark ausgeprägt. „Stark für Erfolg“ soll daher helfen, Bildungsbenachteiligungen vor allem von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund auszugleichen. Mädchen und Jungen unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft sollen dadurch besser ihre Talente
entfalten und zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten heranwachsen können.

„Ich finde es klasse, dass wir als Eifelregion dabei sind. Wir werden im Projekt sehr eng mit den Jugendämtern und jeweils drei Kindertagesstätten des Eifelkreises und Vulkaneifelkreises  zusammenarbeiten.“ so Rainer Hoffmann, der Leiter des DRK-Bildungswerkes.

Das Modellprojekt wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und läuft bis Ende 2014.

Die ersten Projektstandorte sind  Hannover, Düsseldorf, Aachen, Hamm, Bremen, Hamburg, Bitburg, Aalen, Haßfurt, Kempten, Offenbach, Saarbrücken, Leipzig, Halle und Kiel.

Projektpartner im Eifelkreis Bitburg-Prüm

  • Kindertagesstätte „Zuckerborn“ Bitburg
  • Kindertagesstätte „St. Salvator“ Prüm
  • Kindertagesstätte „St. Marien“ Niederprüm
  • Jugendamt des Eifelkreises Bitburg-Prüm

   

Projektpartner im Landkreis Vulkaneifel

  • Kindertagesstätte Mehren
  • Kindertagesstätte „Lindenanlage“ Gerolstein
  • Integrative Kindertagesstätte Daun
  • Jugendamt des Landkreises Vulkaneifel

Grußwort der Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses im Landkreis Vulkaneifel

Foto: Sieglinde Schmitz (Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses des Landkreises Vulkaneifel)

Ein gemeinsames Projekt beider Landkreise

Familien stellen sich auch in unserem ländlichen Raum in den unterschiedlichsten Erscheinungsformen dar: Die Spanne vom traditionellen Familienbild mit beiden Elternteilen über Ein-Eltern-, Stief-, Patchwork- bis zur Regenbogenfamilie kennzeichnet den sozialen Wandel und die kulturelle Vielfalt unserer Gesellschaft. Dabei wachsen die Anforderungen an Familien – gleich welcher Form – immer mehr, auch oder gerade im Kontext der Bildung unserer Kinder. Dem für alle Familien offenen und präventiven Ansatz der Familienbildung kommt dabei ganz besondere Bedeutung zu.

Das Projekt Bildungspartnerschaften des DRK-Bildungswerkes Eifel-Mosel- Hunsrück e.V. startet mit der Idee, Bildungsberatung und Bildungsbegleitung zunächst dort anzusiedeln, wo sich Eltern im Alltag mit der Förderung und Bildung ihrer Kinder auseinandersetzen: in den Kindertagesstätten und Schulen. Der Einbindung von Familien mit Migrationshintergrund kommt dabei eine ganz besondere Bedeutung zu. Dabei gilt es, die vorhandenen Netzwerkstrukturen für die Idee zu nutzen.

Dem Projekt und seinen Akteuren wünsche ich einen guten Start und ganz viel Erfolg.

Ihre Sieglinde Schmitz
(Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses des Landkreises Vulkaneifel)
 

Das Projekt

Stark für Erfolg – Begleitung von Kind und Familie bei Bildungsübergängen ist ein bundesweites Praxisprojekt des Deutschen Roten Kreuzes, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Im Zeitraum von 2012 bis 2014 werden in vernetzten Strukturen der Familienbildung Angebote der Bildungsberatung und -begleitung unter besonderer Beteiligung von Familien mit Migrationshintergrund erprobt und verankert.

Ziel des Projekts ist die Stärkung der elterlichen Kompetenz zur Begleitung der Bildungsverläufe ihrer Kinder. Mädchen und Jungen verschiedener sozialer und kultureller Herkunft sollen dadurch ihre Talente erfolgreich entwickeln und zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten heranwachsen. Durch die Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteure wie Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, Schulen und Migrantenorganisationen  werden an den Projektstandorten neue Zugangswege und tragfähige Netzwerke entwickelt.

Bildung wird im Projekt in einem weiten Sinne verstanden und nicht auf Schulerfolg eingeengt. Die Spanne der Themen reicht von der frühen Förderung über migrationsspezifi sche Fragestellungen bis hin zu den konkreten Bildungsentscheidungen und damit verbundenen Veränderungen für Kinder und Eltern. Dabei werden alle Bildungsübergänge betrachtet: der Übergang in die Kindertagesstätte, Grundschule, weiterführende Schule und in die Ausbildung.
 

Unsere Kooperationspartner im Landkreis Vulkaneifel stellen sich vor:

Kindertagesstätte Mehren

Foto: Team KiTa Mehren

Die Kindertagesstätte Mehren wurde im Jahr 1976 erbaut und im Jahr 1996 um eine Gruppe erweitert. Der Einrichtungsträger ist der Kindergartenzweckverband Mehren.

Das Einzugsgebiet der Kindertagesstätte erstreckt sich auf die Orte Mehren, Schalkenmehren, Demerath, Steineberg und Steiningen. Die Kindertagesstätte befi ndet sich in überwiegend ländlicher Region. In unserer Einrichtung können derzeit bis zu 100 Kinder im Alter von 2 Jahren bis zur Einschulung aufgenommen werden. Die Einrichtung verfügt über 2 Regelgruppen und zwei geöffnete Gruppen. Insgesamt stehen 44 Ganztagsplätze zur Verfügung. Die Kita Mehrenwird derzeit baulich erweitert.

Wir erhoffen uns durch die Teilnahme am Modellprojekt „Stark für Erfolg“ die Förderung der Bildungsübergänge von Kindern und deren Familien. Dabei ist uns besonders wichtig die Bedürfnisse der Eltern stärker zu berücksichtigen und erweiterte Angebote durch unterschiedliche Kooperationspartner zur Verfügung stellen zu können.

Eine intensive Zusammenarbeit mit den Eltern und weiteren Bildungspartnern ist uns neben der ganzheitlichen Förderung der Kinder sehr wichtig. Seit Jahren besteht eine sehr gute Zusammenarbeit zwischen der Grundschule Mehren und der Kindertagesstätte. Wir möchten die Kinder und deren Familien auf diese Bildungsübergänge intensiv vorbereiten und gelingende Übergänge schaffen. Dabei erhoffen wir uns die Zusammenarbeit mit allen für die Familien relevanten Kooperationspartner.

Ihre Anne Willems
 

Kindertagesstätte Lindenanlage “Kleine Helden“ Gerolstein

Foto: Teamfoto KiTa Gerolstein Kleine Helden

In der Kindertagesstätte Lindenanlage - „Kleine Helden“ - werden 150 Kinder in 5 Regelgruppen mit maximal 25 Kindern im Alter von 3 – 6 Jahren, einer Gruppe mit kleiner Altersmischung mit 15 Kindern im Alter von 2 – 6 Jahren und einer Krippengruppe mit 10 Kindern im Alter von 0 – 3 Jahren betreut. Fachliche Schwerpunkte der Kindertagesstätte sind die Förderung von Sprache und Integration, gesunde Ernährung, Nachhaltigkeit, Naturwissenschaft, Förderung von Kindern mit erhöhtem Förderbedarf und Bewegungspädagogik.

Das Leitbild unserer Kita bezieht sich auf die Stärkung unserer Kinder! Ziel unserer Arbeit ist es, im Kindergarten eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich jedes Kind, aber auch seine Eltern wohlfühlen.

Wir nehmen die Kinder als individuelle Persönlichkeiten mit ihren Stärken und Schwächen an und geben Ihnen Raum, Zeit und Unterstützung, um sich ständig weiter zu entwickeln. Das Kind ist Akteur seines Handelns. Es wird ein mitmenschlicher Umgang gepfl egt, in dem uns auch die Wertvermittlung sehr wichtig ist.

Die Teilnahme am Projekt Bildungspartnerschaften in der Familienbildung
ergänzt und unterstützt sinnvoll unser Konzept.

Ihre Karin Kleinekemper-Rittich
 

Integrative Kindertagesstätte Daun

Foto: Teamfoto KiTa Daun Integrative

Die Integrative Kindertagessstätte Daun wurde im Dezember 1996 eröffnet. Sie steht in Trägerschaft der Lebenshilfe Kreisvereinigung Daun e.V. und der Stadt Daun. In unserer Kindertagesstätte können insgesamt 112 Kinder im Alter von 3 Monaten bis 13 Jahren betreut werden. Sechs unserer sieben Gruppen bieten Platz für max. 15 Kinder.

Unsere Kinder werden von 33 Fachkräften gefördert, begleitet und unterstützt.
Unter der Leitung einer Ökotrophologin bereiten täglich drei Hauswirtschaftskräfte ein frisches, ausgewogenes und gesundes Mittagessen
für max. 90 Kinder zu.

„Es ist normal verschieden zu sein“
Ausgehend von diesem Leitgedanken werden in unserer Integrativen Kita Kinder verschiedener Nationalitäten sowie Kinder mit Beeinträchtigungen, Behinderungen, unterschiedlichen Bedürfnissen und Entwicklungsständen gemeinsam betreut. Sie erhalten bei uns eine ganzheitliche Förderung in den unterschiedlichsten Bereichen durch ein multiprofessionelles Team.

Wir freuen uns sehr über die Möglichkeit der Teilnahme am Praxisprojekt „Stark für Erfolg“, um den Kindern gleiche Bildungschancen zu ermöglichen. Wir legen großen Wert auf familienorientiertes Arbeiten und Elternpartnerschaft. Dazu zählt für uns auch, im Rahmen der örtlichen Zusammenarbeit Netzwerke zu stärken und auszuweiten sowie die Bildungsangebote an den Interessen der Familien zu orientieren.

Ihre Elena Leuschen
 

Unsere Kooperationspartner im Eifelkreis Bitburg-Prüm stellen sich vor:

Kindertagesstätte “Zuckerborn“ Bitburg

Foto: Teamfoto KiTa Bitburg Zuckerborn

Die Kindertagesstätte Zuckerborn ist eine 10-gruppige Einrichtung in der Trägerschaft der Stadt Bitburg. Die Einrichtung bietet in zwei modernen Häusern Platz für 204 Kinder im Alter von wenigen Monaten bis zum Ende der Grundschulzeit.

Jedes Haus verfügt über ein großzügiges, naturnahes Außengelände. Des Weiteren stehen jeder Gruppe ein bis zwei Nebenräume zu Verfügung, die nach den individuellen Interessen der Kinder gestaltet werden. Die Einrichtung ist täglich von 7:15 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet. Die Kinder sollen in der Kindertagesstätte einen Ort fi nden der ihnen Werte vermittelt, der ihre natürliche Neugierde anregt, der die Individualität jedes Einzelnen erkennt und schätzt, der die Kompetenzen der Kinder aufgreift und weiterentwickelt. Ein Ort der Begegnung, des sozialen Miteinanders, des Lernens, der Lernfreude, der Partizipation, ein Ort für Kinder.

Die Familien sollen in der Kindertagesstätte einen Ort erleben der von Erziehungs-und Bildungspartnerschaft geprägt ist. Der die Wünsche und Bedürfnisse der Familien erkennt und beachtet. Der die Familien begleitet und Anregungen gibt.

Ihre Erika Dlugoß
 

Kindertagesstätte “St. Salvator“ Prüm

Foto: Teamfoto KiTa Prüm St. Salvator

Die Kita St. Salvator ist eine viergruppige Einrichtung mit insgesamt 100 Plätzen. Davon sind 18 Plätze für Kinder ab zwei Jahren und 28 Ganztagsplätze genehmigt. Unser Einzugsgebiet ist die Stadt Prüm. Das pädagogische Team besteht aus 14 Mitarbeiterinnen, darunter eine Französischund eine Interkulturelle Fachkraft. Unsere pädagogische Ausrichtung orientiert sich an dem christlichen Menschenbild.

Wesentliche Voraussetzung für gelingende pädagogische Arbeit ist neben einer tragfähigen Beziehung zu den Kindern die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Eltern. Bei einem Migrationsanteil von 55 % werden diese Anliegen u. a. konkret durch individuelle Elternarbeit (Beratung/Entwicklungsgespräche/Behördenbegleitung) und Sprachförderangebote, sowohl für Kinder, als auch für Eltern, umgesetzt. Der Einsatz des Europäischen Sprachenportfolio ermöglicht allen Kindern refl ektorisch mit Herkunft und Sprachkompetenzen umzugehen und so ein gesundes Selbstwertgefühl zu entwickeln.

Als Einrichtung in katholischer Trägerschaft sind wir unserem christlichen Bildungsauftrag verpfl ichtet, arbeiten aber aufgrund eines hohen Anteils an muslimischen Kindern religionssensibel und berücksichtigen kulturelle Hintergründe.

Mit der Teilnahme am Projekt „Stark für Erfolg“ erhoffen wir uns durch die Analyse der Elternbedarfe alternative Zugangswege zu den Eltern, um die Zusammenarbeit weiter zu intensivieren und Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten. Dazu gehört auch ein politisches Bewusstsein für Mitsprache und Gestaltungsmöglichkeit.

Ihre Hildegard Backes
 

Kindertagesstätte “St. Marien“ Niederprüm

Foto: Teamfoto KiTa Niederprüm St. Marien

Träger der Kindertagesstätte ist die Kirchengemeinde Niederprüm. In der Kindertagesstätte werden zur Zeit 105 Kinder im Alter von 2- 6 Jahren in fünf Gruppen betreut; 125 Kindergartenplätze stehen zur Verfügung. 18 Plätze sind für die 2-jährigen vorhanden und 54 Ganztagsplätze. Die Öffnungszeiten sind von 7.00 Uhr – 17.00 Uhr.

Unser Team besteht aus 15 pädagogischen Fachkräften; zusätzlich einer interkulturellen Fachkraft und einer pädagogischen Fachkraft für Französisch. Ziel und Anliegen unserer Arbeit ist das gegenseitige Annehmen, Wertschätzen und partnerschaftliches Miteinander. Unsere Maxime lautet: Vergleiche nie ein Kind mit einem anderen, sondern nur mit sich selbst ( Pestalozzi ). Wir wollen den Kindern Raum geben für ihre persönliche Entwicklung und Entfaltung und sie darin best möglichst unterstützen.

Als katholische Einrichtung ist es uns wichtig, den Kindern christliche Wertvorstellung zu vermitteln, dazu bietet der Träger seine Hilfe und Unterstützung an. Seit August 2011 ist die Kita Mittelpunkt. Familienkita (ein gemeinsames Programm der Nikolaus Koch Stiftung und der deutschen Kinder- und Jugendstiftung).

Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Eltern war und ist uns ein großes Anliegen. Die Eltern erfahren umfassende Unterstützung und Begleitung in der Betreuung und Erziehung ihrer Kinder, unabhängig von ihrem Glauben und ihrer Kultur.

Mit der Teilnahme am Modellprojekt „ Stark für Erfolg “ erhoffen wir uns weitere Unterstützung in der Elternarbeit, Kooperation mit Mittelpunkt. Familienkita, Vernetzung von Kooperationspartnern in und außerhalb der Einrichtung, bedarfsgerechte Angebote für Eltern und Familien.

Ihre Mechthild Kuhn
 

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